Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine in D-Dur, op. 12, Nr. 1

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Klavier: Martha Argerich, Violine: Gidon Kremer

Die Eindrücke von dem Stück beschreibe ich mit ein paar Bildern.

1. Allegro con brio

Zwiegespräch zwischen zwei guten Freundinnen. In Vorfreude und Hand-in-Hand laufen sie gemeinsam. Dann erzählen sie abwechselnd, werden manchmal träumerisch und romantisch, bis die andere das lachen anfängt. Dann singen sie wieder zusammen und freuen sich auf das Fest.

2. Tema con variazoni. Andante con moto

Leichtigkeit und Vertrautheit, in ein inniges Gespräch vertieft auf dem Heimweg. Dann die Gedanken an das Fest mit Walzerträumereien. Die beiden schaukeln sich gegenseitig zu überschäumender Freude auf.

3. Rondo. Allegro

Die Wirklichkeit ist anders als vorgestellt. Zuerst etwas Enttäuschung. Heftige Gefühle mischen sich mit beschwörendem Flüstern, das an die Träume erinnert. Es wird eine Mischung aus den Vorstellungen und der Wirklichkeit.
Marco Holmer, 13.10.2007